Nach und nach entdecke ich die Vorteile der Panoramafunktion, die weit mehr als nur eine Spielerei ist. In der Regensburger Altstadt zum Beispiel ist alles so eng, dass man zwischendurch ein Weitwinkelobjektiv oder Fish-Eye benötigt, um das zu erfassen, was man zeigen will. So kann eine Gasse so schmal sein, dass man eine Türe nicht ganz erfassen kann. Hier hilft der partielle Einsatz der Panoramafunktion. Zwei, drei Teilbilder im horizontalen oder im vertikalen Schwenk erfassen das Gewünschte, ohne dass die Verzerrung so groß wird wie bei einem Fish-Eye-Objektiv.
Experimentieren sollte man auch mit dem Winkel nach oben. Wenn ich ein horizontales Panorama machen will, aber beim ersten Bild schon etwas zu schief nach oben oder unten fotografiere, wird es schwer, eine echt horizontale Reihe hinzubekommen. Erinnert mich an das Fliesenlegen.
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| Teilpanorama - drei oder vier Teilbilder |
Bei folgenden Bildern habe ich auf Qualität keinen WErt gelegt und die Kamera oft etwas zu schnell geschwenkt - daher die unscharfen Bereiche. Mir ging es hier um einen Test, wie durch die Panoramafunktion die verwinkelten Gassen in Regensburg abgebildet werden.
Bei früheren Aufnahmen am Dom ist mir schon klar geworden, dass die
Regensburger Häuser, die oft schief stehende Fassaden haben, die
Panorama-Software in der Kamera ganz schön ins Schleudern bringen können.
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| Viel zu schnell geschwenkt - bei diesem schattigen, schlechten Licht muss die Kamera bei den Teilbildern auf eine längere Belichtungsdauer schalten, was Bewegungsunschärfe verstärkt. |
Ich habe die Fotos nicht gelöscht, sondern vielmehr weiterfotografiert, weil mich etwas anderes faszinierte. Diesmal brachte die Bewegung der einezlnen Passanten die Kamerasoftware nicht so durcheinander, wie es früher einmal bei einer Fotosession am Domplatz war.
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| Hinter dem Kunstkabinett, Innenhof zwischen Bachgsse und Wahlenstraße |
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| Ein bekannter Ort, ein bekanntes Motiv. Aber wie kann eine Panoramafunkton beim Fotografieren schräg nach oben die Teilbilder zusammensetzen? Schwer, wie man sieht. |
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| Ich habe den Durchgang passiert und bin in der Wahlenstraße; ich fotografiere zurück zum Tor, wo ich den Innenhof wieder verlassen habe. Rechts sieht man (außer Yorki) den unteren Teil des großen "Goldenen Turms" |
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Der untere Teil des historischen "Kastenmeyerhauses". Das Gebäude entstand um 1260, vom Geschlechterturm
blieb jedoch nur die untere Hälfte erhalten. Der Name
des Hauses geht auf einen Besitzer im Mittelalter zurück:
Hans Kastenmayer verstarb hier 1437. |
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| Das Licht wird immer schlechter und meine Schwenkbewegungen zu schnell. |
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| Die ehemalige Schnupftabakfabrik, ein historisch wichtiges Gebäude. Teilpanoramabild |
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| Rechts die Gesandtenstraße, links die im 90 Grad-Winkel dazu verlaufende Pustet-Passage |
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| Das Cafe Paletti, 180Grad-Panorama. Ich kam von rechts durch den Pustet-Durchgang, stehe mitten in der Pustetpassage, ,die links zur Roten Hahnengasse hin endet. |
Hätte man die Bilder sauberer geschossen, sprich "langsamer geschwenkt", dann wären halbwegs taugliche Bilder zur Dokkumentation herausgekommen. Selbst dann hätte aber die Qualität kaum für eine Verwertung im Druck (Buch, Heft, Kalender) gereicht. Das gilt aber für alle Panoramabilder. Dort stellt die Kamera automatisch eine geringe Auflösung für jedes Teilbild ein.